Stimmauszählung zu Coronas Zeiten - Sudetendeutsche Landsmannschaft Bayreuth

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Stimmauszählung zu Coronas Zeiten

Neuigkeiten
SL-Bezirksgruppe Oberfranken
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Die COVID 19 Pandemie hält uns trotz Lockerungen noch fest im Griff. Dies galt auch für die Durchführung der Wahl der Delegierten für die XVII. Bundesversammlung, das höchste Organ der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Es war nicht leicht für die Organisatoren. Termin halten, Termin verschieben? Präsenzveranstaltung oder Briefwahl oder beides? Ein insgesamt einmaliger Vorgang in der inzwischen langen Geschichte der Bundesversammlung.
Die Bezirksgruppe Oberfranken entschloss sich für die Durchführung der Briefwahl. Kein schwieriges, aber aufwändiges Verfahren für den Wahlleiter Manfred Kees. Hervorragende Unterstützung kam aus München von den Mitarbeitern*innen der Bundesgruppe. Präzise, zielgenau und ohne zeitliche Verzögerung. Auch deshalb lief das Briefwahlverfahren in Oberfranken ohne Komplikationen ab. Fünf Bewerber bei drei möglichen Delegierten und natürlich noch mehr Auswahl auf der Bundesliste. Schritt eins war geschafft.
Aber wann und wo soll sich der fünfköpfige Wahlausschuss zur Auszählung der abgegebenen Stimmen zusammenfinden? Geschlossene Gaststätten und Corona Beschränkungen. Ein Mittelpunkt war zu finden, kamen doch die Mitglieder des Wahlausschusses, Gerda Mühlbacher aus Heinersreuth bei Bayreuth, Gudrun und Helmut Hempel aus Warmensteinach, Adalbert Schiller aus Naila und Manfred Kees aus Bayreuth, zusammen. Zeitgerecht lud deshalb der Wahlleiter zur Wahlversammlung im Freien auf dem Parkplatz des Kulmbacher Bahnhofs ein. Örtlich groß genug um Abstand zu halten. Soweit so gut.
Kurz vor Beginn der „Wahlversammlung“ ergoss sich ein mächtiger Platzregen auf den Wahlausschuss. Zusätzlich gab es ein richtiges Gewitter mit Blitz und Donner. Starke Auswirkungen auf die Stimmzettel waren zu befürchten. Der Himmel hatte aber rasch Einsehen. Die Sonne strahlte während der Stimmauszählung, die im geöffneten Kofferraum des „Dienstwagens“ des Wahlleiters vorgenommen wurde. Ohne weitere Komplikationen konnte so das Wahlergebnis festgestellt und protokolliert werden. Schritt zwei war geschafft.
Möge das Abenteuer des Wahlausschusses in Kulmbach die neue Bundesversammlung beflügeln. Möge sie genügend, hervorragende Ideen entwickeln, um die Sudetendeutsche Volksgruppe erfolgreich in die Zukunft zu begleiten.
Manfred Kees
08.05.2021
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